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26. Juni 2017Alles über Job-Matching

Mit BirdieMatch zielsicher den Logistik-Traumjob finden. Und als Unternehmer ohne Umwege zum Traumkandidaten gelangen.
Job-Matching:
Wie Job-Matching das Recruiting verändert!
Job-Matching ist heute die innovativste Form des E-Recruitings und die Antwort auf digitalen Job-Dschungel und mühsame Bewerbungsscharmützel. Neben den unzähligen zuweilen etwas unstrukturiert und beliebig daherkommenden Suchmaschinen sowie einschlägigen Plattformen glänzt das Job-Matching als deutlich „more sophisticated“. Es ist anders, weil es Erfahrungen und Fähigkeiten sowie den Menschen selbst vielschichtiger ins Kalkül zieht und weil es mit raffinierten Formeln aus dem unkalkulierbaren Glücksspiel ein Strategiespiel macht.
Wie funktioniert Job-Matching?
Ein intelligenter Matching-Algorithmus schaltet sich zwischen Job und Kandidat. Er gleicht beide Seiten vollautomatisch miteinander ab und prüft die Passgenauigkeit auf Herz und Nieren. Die Jobs werden gefiltert und sortiert.
Man erhält dann nur Angebote, die zum eigenen Profil passen. Auf der anderen Seite reduziert sich die Anzahl der potenziell stimmigen Bewerbungen auf dem Tisch des Personalers. Die Jobsuche wird methodisch, effizient, zielführend.
Worin liegt der Unterschied zur klassischen Jobsuche?
Was genau unterscheidet heute das Job-Matching von den herkömmlichen Methoden des E-Recruitings?
Das Herzstück sind Algorithmen, mit Hilfe derer man heute passende Kandidaten anhand von vordefinierten Auswahlkriterien und statistischen Auswertungen identifiziert. Sie unterstützen einen großen Teil der gegenseitigen Suche.
Durch das schnelle Voranschreiten von technologischen Entwicklungen ist ein von Algorithmen gesteuerter Vorsortierungsprozess heute komplett umsetzbar.
Job-Matching wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem bedeutenden Thema im Bereich HR.
Warum Jobsuche und Partnersuche vergleichbar sind
HR wie Human Ressources oder wie Hochzeits-Recherche? So weit liegen die beiden Suchmanöver nämlich nicht auseinander.
Das Vorgehen ist fast identisch. Um die richtigen Menschen für eine erfüllte Beziehung zusammenzubringen, arbeiten auch viele Partnervermittlungs-Agenturen heute mit Matching-Algorithmen.
Menschen, die sich an eine Agentur wenden, bringen Erwartungen mit, die mit klaren Ansprüchen verbunden sind. Sie suchen jemanden, der ihre Interessen teilt, ähnliche Ziele im Leben verfolgt, mit dem sie das Leben mehr genießen können. Anforderungen, die man auch an seinen Job stellt. Der Liebescode nimmt ein großes Stück „Kennlern-Arbeit“ ab, indem er genau die Partner herausfiltert, mit denen viele Ähnlichkeiten vorhanden sind.
Dem Job-Sucher wird eine Menge Bewerbungszeit abgenommen. Die Suchprofile für den perfekten Match, ob Partner oder Job, sind von den Rahmenfaktoren ähnlich gesteckt.
Schneller, schneller, Job-Matching!
McKinsey Deutschland prognostiziert für das Jahr 2020 einen Fachkräftemangel von zwei Millionen Personen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit rechnet bis 2025 mit einem Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials (EPP) von 6.5 Millionen Personen. Davon sind voraussichtlich 5,4 Millionen Fachkräfte.
Das bedeutet, dass das EPP von zurzeit 44,6 Millionen auf nur noch 38 Millionen Personen sinkt. Im War for talents werden es Unternehmen in Zukunft immer schwerer haben, hochqualifiziertes Personal zu rekrutieren.
Der Druck erhöht sich, geeignete Mitarbeiter für Vakanzen zu finden. In der sich stetig weiterentwickelnden Wissensgesellschaft gewinnen zudem die Fähigkeiten und Kompetenzen der Arbeitskräfte eine größere Bedeutung. Mit dem steigenden Wissen entstehen neue Jobs.
Es fallen zwar alte Jobs weg, aber das betrifft vor allem Jobs für geringer qualifizierte Arbeitskräfte wie zum Beispiel in der verarbeitenden Industrie, weil dort vielfach nun Maschinen deren Arbeit übernehmen.
Je höher die Vielfältigkeit der Berufe und feingliedriger die Verästelung von einzelnen Berufszweigen und Spezialisierungen, desto wichtiger ist bei Neueinstellungen der Fokus auf die Fähigkeiten der Bewerber. Dieser Entwicklung der Berufswelt wird Job-Matching mit seinen sehr genauen Analysen des Werdegangs gerecht.
Am Ende zählt der erste Eindruck…
Job-Matching hilft, wird aber nie den persönlichen ersten Eindruck ersetzen. Die Formeln können zwar Muster erkennen, welche die Wahrscheinlichkeit für ein gutes Bauchgefühl vorhersagen. Das ist ein Niveau an Transparenz, das es vorher so nicht gegeben hat.
Algorithmik wird allerdings auf absehbare Zeit nicht allein entscheiden. Am Ende spielen immer noch Bauchgefühl und persönlicher Eindruck tragende Rollen. Deshalb empfehlen wir bei BirdieMatch unseren Mitgliedern auch ein Profilbild hochzuladen und dieses aktuell zu halten.
Oft gibt ein Gesicht dem Profil das gewisse Extra und diese persönliche Note kann entscheidend sein, bei der Suche nach dem Traumjob.
Über den Autor:
Josef Schindler, Mitgründer und Geschäftsführer des Logistik Job-Matching-Portals BirdieMatch.de.









